Die Vorstellungskraft ist eine Ressource, ein Vermögen.
Wie können wir, während die Medien uns mit Negativität bombardieren, diese Kraft aktivieren? 

Denn damit, wie wir wahrnehmen und was wir uns vorstellen, beeinflussen wir, was ist und was wird. 

Lasst uns lauter träumen, bewusster träumen, den Muskel der Imagination trainieren. 

Lasst uns Systeme schaffen, die erträglich sind für das Herz.

 TRÄUMMAL

Wenn ich alleine träume, ist es nur ein Traum. Wenn wir gemeinsam träumen, ist es der Anfang einer neuen Wirklichkeit.
Hélder Câmara
Wir können nur erschaffen, was wir als Vision in unserem Herzen tragen.
Joanna Macy
Wenn du dir etwas vorstellst, kann es verwirklicht werden. Wenn du es dir nicht vorstellst, wird es nicht eintreten.
Muhammad Yunus
Die Träume von heute sind die Wirklichkeit von morgen.
Victor Hugo
 
Vorstellungskraft ist wichtiger als Wissen. Wissen ist begrenzt. Die Vorstellungskraft umgibt die Welt.
Albert Einstein

TRÄUMMALE ergänzen die Denkmal-Idee:
Denkmale dienen einer öffentlichen Erinnerungskultur.
TRÄUMMALE dienen dem Entstehen einer öffentlichen Visionskultur.
Diese ist unverzichtbar für den Erhalt und die Weiterentwicklung unserer Demokratie.

 

Verwirklicht werden können Träummale überall dort, wo sie willkommen sind.

 

Sie bestehen aus einer skulpturalen Komponente, dem Landeplatz der Träume, und einer performativen Komponente, Träummal-Ereignissen. Jedes Träummal ist eine wachsende Soziale Plastik. Die Idee der Sozialen Plastik geht auf den Künstler Joseph Beuys zurück.

 

Das Träummal als Skulptur

Der Landeplatz der Träume ist ortsspezifisch. An einem möglichst ruhigen Ort im öffentlichen Raum wird eine Bronzescheibe mit Schriftzug in den Boden eingelassen. Ein großer Stein als Wächter und Innehalter behütet sie. Der Stein stammt jeweils aus der Region. Er lädt zum Sitzen ein.

 

Daneben gibt es eine Stele mit einem QR-Code. Dieser führt zu einem Hörtext, der das innere Atelier als Imaginationsraum nahebringt.

Träummal-Ereignisse

beinhalten Prozesse und Praktiken, die helfen, unser In-der-Welt-Sein zu ent-automatisieren. So wird die transformative Kraft der Imagination erlebbar – als ein geteiltes, kraftvolles In-Präsenz-Kommen, woraus wahrhaft Zukunft Stiftendes hervorgehen kann. Was dies genau sein wird, lässt sich naturgemäß nicht vorhersagen.

 

Stattfinden können Träummal-Ereignisse neben der Träummal-Skulptur oder auch an einem anderen öffentlichen Ort – in einem Rathaus, einer Bibliothek, einer Schule… Zum Mitwirken eingeladen sind alle, denen ein gelingendes gesellschaftliches Miteinander am Herzen liegt.

 

Mögliche Anliegen von Träummal-Ereignissen sind: die Qualität der Zusammenarbeit im Gemeinderat/Stadtrat; die Einbeziehung junger Menschen in politische Gremien der Kommune; ökologische Schieflagen;  Gestaltungsfähigkeit finanzschwacher Gemeinden; Themen der Stadtplanung/Umbaumaßnahmen; lebendige Bildung u.v.m.

 

Idealerweise gibt es vor Ort immer wieder mal ein Träumal-Ereignis, ggfs. mit verschiedenen inhaltlichen Schwerpunkten. Jede solche Zusammenkunft bekommt hier einen Login-Bereich für die interne Kommunikation. So kann eine lebendige Visionskultur entstehen.

 

Während die Träummal-Skulptur – der Landeplatz der Träume – unverändert bleibt, richtet die Ausgestaltung der Träummal-Ereignisse sich nach dem jeweiligen Bedarf. Damit ist sie ebenfalls ortsspezifisch.

Die Initiativgruppe

Für die Verwirklichung eines Träummals braucht es eine Initiativgruppe in der jeweiligen Kommune. Das können sowohl Einzelpersonen als auch Organisationen – Vereine, Unternehmen, Bildungseinrichtungen u.ä. – sein. Diese helfen, einen passenden Ort für die Träummal-Skulptur zu finden und begleiten deren Realisierung.

 

Darüber hinaus lädt die Initiativgruppe Interessierte zu Träummal-Ereignissen ein. Sie hat eine Ansprechperson.

Die Vereinten Nationen haben die Vorstellungskraft zu einer zentralen «future skill», einer Kernkompetenz für das 21. Jahrhundert erklärt. Das Träummal ist ein Beitrag zu solcher «futures literacy» und korrespondiert mit der Theorie U (MIT Boston, Otto Scharmer).

TRÄUMMAL  | Eine Soziale Plastik
Initiatorin: Tanja Corbach mit Axel Weigend und Hildegard Kurt
Träger: und.Institut für Kunst Kultur und Zukunftsfähigkeit e.V.
, Berlin

Büro: Freiraum K | Koblenzer Straße 5  | 57610 Altenkirchen
office@freiraum-k.com  | T. 0178 174 684 3